Herzlich Willkommen auf der Homepage der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Heilig-Geist in Nürnberg, Laufamholz
Unsere Gemeinde umfasst das Gebiet im Nürnberger Osten zwischen Pegnitz und dem Lorenzer Reichswald bis zur Autobahn A3.
Insgesamt gehören zu unserer Gemeinde rund 2400 evangelische Christinnen und Christen.
Die Informationen auf unserer Homepage, die ständig aktualisiert und auf dem neuesten Stand gehalten wird, laden Sie ein, am vielfältigen Gemeindeleben teilzunehmen. Besonders freuen wir uns, wenn wir Sie in Gottesdiensten oder bei anderen Veranstaltungen persönlich begrüßen können. Wir bitten um Ihre Spenden für den Erhalt unserer schönen Heilig-Geist Kirche und die Arbeit unserer Kirchengemeinde. Unser Spendenkonto finden Sie hier.
Wir wünschen Ihnen allen viel Spaß auf unserer Homepage.
Ihre evangelische Kirchengemeinde Heilig-Geist
Tageslosung
Neuigkeiten aus der Gemeinde
!? Die Realität der Auferstehung von Jesus Christus?!
Liebe Leser dieses Gemeindebriefes!
„Ostern ist die härteste Währung auf dem Markt der Hoffnungen.“ Denn die Auferstehung ist die tiefste Wahrheit der Bibel. Aber welche Auswirkung hat das für unser Leben? Das ist Thema in den Gottesdiensten sogar noch am 31. Mai und 7.Juni in der Heilig-Geist Kirche. Denn „Ostern“ ist weit mehr als der bekannte volkstümliche Termin im Frühjahr.
Österlicher Lebensstil in Gelassenheit und Freude ist die Antwort auf die Nachrichten von Ostern. Dazu werden zwei Gesprächsabende angeboten. Diese passen auch für alle, die nicht den Gottesdiensten teilnehmen konnten.
Wir lesen und bedenken Bibeltexte aus dem Neuen Testament. Termine: Montag, 8. Juni und 15. Juni um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Laufamholz (Am Doktorsfeld 13).
Ich freue mich auf die Gottesdienste und die beiden Abende.
Heinz-Günther Brinken, Pfr.i.R. ,Behringersdorf
(hgbrinken@gmx.de , 0171/1556915).
Taufen unter freiem Himmel sind etwas Wunderbares und immer ganz besonders. Gottes „Ja“ zu uns Menschen gilt für uns von Anfang an. Je nach Alter und Persönlichkeit beginnen wir dieses Geschenk Gottes zu begreifen: Gottes Liebe gilt jedem Menschen – sie gilt mir! In der Taufe feiern wir das. Dass Du dazugehörst, dass Sie dazugehören, in die Gemeinschaft der Menschen, die an so einen Gott glauben. Das wird uns in der Taufe unverlierbar zugesprochen. Was auch immer im Leben geschieht und welche Wege wir auch gehen. Gottes „Ja“ gilt.
Lassen Sie uns diesen besonderen Gottesdienst gemeinsam feiern und die Begegnung mit unseren Gästen als Geschenk erleben. Wir freuen uns auf bereichernde Gespräche, neue Impulse und gelebte Gemeinschaft im Glauben.
Seit fast 60 Jahren verbindet unsere Gemeinden in Nürnberg und Kidugala (Tansania) eine lebendige Partnerschaft im Glauben. Wir verstehen sie als Wegegemeinschaft – getragen vom Gebet, geprägt vom Miteinander und vom gegenseitigen Lernen.
Für unsere Partnerinnen und Partner in Kidugala bedeutet diese Verbindung eine Gemeinschaft, in der jeder Einzelne wichtig ist und mit seinen Gaben zum Ganzen beiträgt. Es ist eine Geschwisterschaft, in der wir voneinander lernen und einander stärken – wie in einer großen Familie.
In diesem Jahr dürfen wir uns besonders freuen: Neun Gäste aus Kidugala werden uns im Juni besuchen.
Herzliche Einladung zum Partnerschaftsgottesdienst
am Sonntag, 21. Juni 2026, um 10:30 Uhr
in der Paul-Gerhardt-Kirche, Glogauer Straße 23, Nürnberg-Langwasser.
Lassen Sie uns diesen besonderen Gottesdienst gemeinsam feiern und die Begegnung mit unseren Gästen als Geschenk erleben. Wir freuen uns auf bereichernde Gespräche, neue Impulse und gelebte Gemeinschaft im Glauben.
„Sommer – Sommerblume, Sommerfreude, Sommerregen …“
Zum Beginn des Sommers laden wir Sie herzlich am Sonntag, 28. Juni, zum „Kaffee & Babbeln“ im Anschluss an den Gottesdienst ein.
Freuen Sie sich auf nette Gespräche rund um die Sommerzeit und darüber hinaus. Schauen Sie gerne in der Heilig-Geist-Kirche vorbei!
Vielleicht haben Sie es schon der Presse vernommen: Die evangelische Kirche muss sparen. Bis 2035 ist ein Rückgang der Kirchenmitglieder und damit auch der Steuereinnahmen um 40 Prozent prognostiziert. 30 Prozent der Stellen sollen schrittweise eingespart werden. Das klingt dramatisch. Daher muss es künftig verstärkt Kooperationen und Fusionen von Gemeinden geben. Bayernweit ist die Bildung von Regionalgemeinden geplant und auch im Dekanat Nürnberg wurden hierzu bei der Synode Überlegungen vorgestellt: Demnach würde unsere Subregion „Evangelisch am Schmausenbuck“ mittelfristig mit der Pfarrei „Unteres Pegnitztal“ eine Regionalgemeinde bilden.
Um die Perspektiven für die Gemeinden Mögeldorf, Laufamholz und Zabo zu besprechen, kamen die Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher der drei Gemeinden im Haus der Gemeinde Mögeldorf zusammen. Solche Treffen gab es in den letzten Jahren schon häufiger, doch diesmal wurde es konkret. Zu besprechen war: Sollen die Gemeinden fusionieren, eine Pfarrei gründen oder den Status quo beibehalten?
Mit großer Mehrheit sprachen sich die Anwesenden für die Gründung einer gemeinsamen Pfarrei „Schmausenbuck“ aus. Dies ist aber noch kein formeller Beschluss, sondern wird in den nächsten Monaten auf der Tagesordnung der drei Gemeinden stehen. Bis Februar 2027 soll die Pfarreigründung abgeschlossen sein.
Im Gegensatz zu einer Fusion bleiben dabei die drei Gemeinden eigenständige Körperschaften des öffentlichen Rechts, daher verschmelzen die Vermögen nicht. Ein gemeinsamer Haushalt ist jedoch möglich, ebenso ein gemeinsamer Kirchenvorstand, was mehrheitlich befürwortet wurde. Wie und wann dieser gemeinsame Kirchenvorstand gegründet werden soll, muss noch diskutiert werden. Der Vorteil einer Pfarrei besteht darin, dass eine gemeinsame Verwaltung mit einer Leitungsstelle geschaffen wird, die Hauptamtlichen werden dann im multiprofessionellen Team bestehend aus Pfarrpersonen, Diakon*innen und ggf. Religionspädagog*innen zusammenarbeiten.
Neben dem Einsparpotential gibt es weitere Stärken: Es wird gemeinsame Projekte und Veranstaltungen geben, Leuchtturmprojekte können gegenseitig besser beworben werden, die Zusammenarbeit wird deutlich gestärkt. Eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit mit einem Kirchenboten und einer Homepage ist zielführend. Und keine Angst: In allen drei Gemeinden wird es weiterhin Gottesdienste und Angebote geben.
„Evangelisch am Schmausenbuck“ hat sich auf den Weg gemacht und wir sind gespannt und vorsichtig optimistisch, wohin uns dieser Weg bei allen Widernissen führen wird.
Martin Rösch, Kirchenvorsteher in Mögeldorf
Viele von Ihnen fragen sich vielleicht, warum in diesem Jahr unser gewohntes ökumenisches Gemeindefest nicht stattfinden wird. Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, denn das gemeinsame Feiern über Gemeindegrenzen hinweg ist ein wertvoller Bestandteil unseres Miteinanders.
In diesem Jahr gibt es jedoch einen besonderen Anlass, der unsere Aufmerksamkeit und unsere gemeinsame Zeit verdient: Am 26. Juli werden wir den Abschied unserer Pfarrerin Daniela Küster begehen. Über viele Jahre hat sie unsere Gemeinde mit Herz, Engagement und großer Verbundenheit begleitet, Menschen auf ihrem Lebensweg unterstützt und das Gemeindeleben nachhaltig geprägt.
Wir sagen Danke für ihre einfühlsame und verlässliche seelsorgerliche Begleitung, für ihre Geduld, ihr großes Einfühlungsvermögen und ihre Begeisterung, mit der sie in unserer Gemeinde gewirkt und sie weiterentwickelt hat. Danke für die vielen neuen Impulse in den Gottesdiensten, für ihr engagiertes Wirken in der Jugendarbeit sowie für die intensive Begleitung der Präparanden- und Konfirmandenkurse und der Konfi-Tutorinnen und -Tutoren. Unser Dank gilt auch ihrer Offenheit und ihrem Einsatz in der Zusammenarbeit mit St. Otto, dem Vorstadtverein und den Nachbargemeinden. Besonders danken wir ihr für ihr stets offenes Ohr für die Anliegen und Bedürfnisse der Menschen in unserer Gemeinde.
Viele Stunden der Vorbereitung, des Nachdenkens und der geistlichen Begleitung blieben oft im Verborgenen – und haben doch reiche Frucht getragen. Wir danken ihr für die vielen Begegnungen und Gespräche, für ihr Verständnis und Mitgefühl – und für vieles, vieles mehr.
Wir laden Sie herzlich ein, diesen Abschied gemeinsam mit uns zu begehen.
Am 26. Juli um 14:00 Uhr feiern wir Gottesdienst. Dabei sprechen wir Daniela Küster Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg zu.
Im Anschluss freuen wir uns auf ein gemeinsames Beisammensein im und am Gemeindehaus. Nach einigen kurzen Grußworten wird vor allem Zeit für persönliche Begegnungen, Erinnerungen und Gespräche bei Essen und Getränken sein.
Die Gemeindeglieder von Sankt Otto werden zusammen mit uns feiern und, ähnlich wie bei den traditionellen Gemeinde- festen, uns tatkräftig unterstützen. Somit kann man sagen, dass unser Gemeindefest zum gewohnten Termin dieses Jahr ersetzt wird durch die Abschiedsfeier für Pfarrerin Daniela Küster.
Diesen besonderen Tag möchten wir bewusst gemeinsam gestalten, mit Raum für Begegnungen, Erinnerungen, Dankbarkeit und persönlichen Abschiedsworten. Aus organisatorischen und zeitlichen Gründen haben wir uns daher entschieden, in diesem Jahr auf das ökumenische Gemeindefest im Juni zu verzichten.
Der Kirchenvorstand
vertreten durch Barbara Rath und Iris Kern
"Grüß Gott, liebe Gemeindemitglieder in Laufamholz und Rehhof!"
So begann vor 16 Jahren der Gemeindebrief-Artikel, mit dem ich mich vorgestellt habe. Am 1. März 2010 habe ich meinen Dienst als Pfarrerin in Laufamholz begonnen. Wenn ich jetzt am 26. Juli 2026 verabschiedet werde, blicke ich auf fast 6.000 Tage zurück, in denen ich hier leben und wirken durfte.
Was war alles in dieser Zeit? Gottesdienste, Taufen, Beerdigungen, Trauungen, Gespräche, Besuche, Religionsunterricht, Konfi-Nachmittage, Freizeiten, Kirchenvorstandssitzungen, Geschichten im Kindergarten, Gesprächsabende, Dienstbesprechungen, Pfarrkonferenzen, Begegnungen mit dem Gemeindeverein, dem Vorstadtverein, St. Otto, im Jugendcafé, und noch vieles mehr. Ich kann gar nicht alles erfassen und aufzählen. Die Tage waren so reich gefüllt – manchmal wohl auch überfüllt – und immer wieder bereichernd. Es ist vor allem ein Staunen und eine tiefe Dankbarkeit, die ich spüre, wenn ich auf diese Zeit zurückblicke.
Gab es Highlights, die mir besonders in Erinnerung sind? Ja – reichlich! Es fällt mir schwer, Einzelnes herauszugreifen, weil ich anderes nicht zurücksetzen möchte. Zugleich lässt sich an einzelnen Beispielen oft besser erzählen, was wichtig war. Drei Dinge möchte ich herausgreifen:
Da war mein erster Kärwa-Umzug 2010. „Du gehst da mit!“ hatte meine damalige Kollegin gesagt, und mir ein T-Shirt der Evangelischen Jugend Laufamholz zum Überziehen in die Hand gedrückt. Es trug die Aufschrift: „Wir sind spontan.“ – Wer mich kennt, weiß, dass Spontanität nicht zu meinen größten Gaben gehört. Aber die Jahre in Laufamholz waren für mich eine Zeit, in der ich Neues ausprobieren und lernen durfte, in der ich in meinen Beruf und mein Amt hineingewachsen bin, in der ich Ungewohntes wagen und neue Ideen entwickeln konnte. Nicht alles ist gelungen. Vor dem Neuen musste Altes oft erst enden. Manches bleibt unvollendet. Und so vieles war einfach gut und schön und bereichernd. Es zeichnet diese Gemeinde aus, dass sie mir viel Raum gegeben hat und neue Wege mitgegangen ist.
Da war das Osterfest 2020 – das einzige Jahr während meiner Zeit, in dem wir wegen Corona keine Osternacht feiern konnten. Matthias Schubert und ich haben uns am Abend vorher (unerlaubt) getroffen, ein Feuer gemacht, die Osterkerzen entzündet und damit einen Ostergruß in unsere Gemeinden gesandt. Im Rückblick hat diese Zeit unsere Ökumene vertieft. Seitdem kommen wir nicht nur am Osterfeuer zusammen, sondern feiern die ganze Osternacht gemeinsam. Und aus dem ökumenischen Weihnachtsmobil ist die Holy Night in Rehhof hervorgegangen, die nach Corona weiterhin großen Zuspruch erfährt. Ich habe hier ein ökumenisches Miteinander kennengelernt, das Grenzen überwindet und das ich als große Bereicherung für mein geistliches Leben erlebt habe.
Da war und ist der Altar der Heilig-Geist Kirche. Ich liebe den Blick auf den auferstandenen Christus in der Mitte. So viele Gottesdienste durfte ich hier feiern und mich und die Gemeinde in Freud und Leid unter die zum Segen erhobene Hand Christi stellen. In seine Hände lege ich jetzt alles, wofür ich dankbar bin, was gelungen und wertvoll ist und auch alles, was schwer war, was nicht gelungen ist, was ungelöst bleibt. ER war da, ER ist da und ER wird immer da sein. Vielleicht ist es dieses Beständige in allem Wandel, das sich mir am tiefsten im Herzen eingeprägt hat.
Was bewegt mich jetzt zum Abschied? – Auf der einen Seite freue ich mich und bin neugierig, einen neuen Schritt in meinem Leben zu wagen. Die Ausrichtung auf Jesus Christus wird für mich in der Communität Christusbruderschaft in Selbitz einen noch größeren Raum einnehmen. Auf der anderen Seite fällt es mir schwer, Abschied zu nehmen – nicht so sehr von den Aufgaben, vielmehr von den Menschen. In den vergangenen 16 Jahren sind viele Verbindungen gewachsen. Ich bin hier heimisch geworden und habe mich sehr wohl gefühlt. Es gibt so viele Menschen, die mich begleitet und unterstützt haben, mit Rat und Tat, mit Gebeten und guten Gedanken. Ihnen und Euch gilt mein tiefer Dank. Ich wünsche Ihnen und Euch, der ganzen Gemeinde, den Stadtteilen Laufamholz und Rehhof und der Region Evangelisch am Schmausenbuck Gottes Segen für die Zukunft. ER geht mit uns durch die Zeit und in IHM sind und bleiben wir verbunden.
Ade, liebe Gemeinde!
Ihre/Eure Pfarrerin Daniela Küster
Hinweis für die Verabschiedung: Da ich im Kloster in ein kleines Zimmer ziehe und die wenigen Umzugskartons schon voll sind, habe ich eine Bitte: Anstelle von Abschiedsgeschenken freue ich mich über Spenden für die Communität Christusbruderschaft Selbitz.
Kontoinhaber: Communität Christusbruderschaft Selbitz KdöR
Sparkasse Hochfranken
IBAN: DE20 7805 0000 0430 1032 75
BIC: BYLADEM1HOF
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) bietet eine Vielzahl an spannenden Berufsfeldern, die sich durch Vielseitigkeit und Bedeutung für die Gemeinschaft auszeichnen. Diese Berufe sind nicht nur sinnstiftend, sondern sie bieten auch die Möglichkeit, aktiv das kirchliche Leben mitzugestalten. Bei der ELKB arbeiten wir gemeinsam daran, Menschen einen einfachen Zugang zur Liebe Gottes zu eröffnen.